Headerphoto: Anna Gold (Photo kann bei Nennung der Autorin frei genutzt werden)

Julia Schramm (*1985) ist Politikwissenschaftlerin und Autorin. Sie studierte an der Rheinischen Friedrich Wilhelm Universität Bonn Politikwissenschaft, Amerikanistik und Öffentliches Recht, schloß ihr Studium 2010 mit einem Magistra Artium ab und arbeitet an einer Dissertation zum Thema Privatheit als politische Idee. Sie schreibt als selbstständige Autorin für die Jungle World und andere Medien. Im März 2016 erschien ihr Buch Fifty Shades of Merkel bei Hoffmann und Campe, 2012 ihr schrifstellerisches Debüt „Klick mich“ beim Knaus Verlag. Von 2014 bis 2017 arbeitete sie als Referentin und Content-Managerin angestellt bei der Amadeu Antonio Stiftung. Von 2009 bis 2014 war sie Mitglied der Piratenpartei und u. a. Mitglied des Bundesvorstandes. Seit 2016 ist sie Mitglied der Partei Die Linke und Mitglied des Landesvorstands Berlin. Eine Auswahl ihrer Texte, Audioauftritte und Vorträge finden sie hier: http://juliaschramm.de/inneres/

14 Antworten auf „“

  1. salut,

    ich habe deinen artikel in der sz gelesen: was soll ich sagen. dein fazit ist leider sehr treffend. und die kommentare unter dem artikel strafen alle anderen lügen, die glauben, es wäre nicht so.
    es versöhnt mich nur wenig mit dem netz, dass es eine breite platform für viele meinungen bietet und so auch subalterne gruppen eine chance haben, ihre einstellungen zu publizieren….auch wenn das nicht bei allen ein fortschritt ist, naja.
    Ich wünsche dir in jedem fall alles gute und alles gute zu deiner verlobung! (das ist nämlich das, was eine_r schreiben sollte, wenn ein mensch so etwas veröffentlicht!)
    herzliche grüsse
    gerrysnail

  2. Sehr schöner Blog mit vielen interessanten und klugen Hinweisen, Ideen und Ansichten.

    Solche Ansichten machen die Piraten seriöser und können der Partei hoffentlich mehr Inhalt liefern. Laut den „allgemeinen“ Medien ist da ja nicht viel. 😉

    Auch wenn ich euch und damit auch Dich noch nicht wähle(n werde), wünsche ich euch doch, solang ihr weiter die Interessen der gesamten Bevölkerung vertreten wollt, einen Aufstieg, wie ihn zum Beispiel die Grünen erlebt haben.

    Beste Grüße!

  3. Hey Julia,

    ich freue mich zu sehen, dass ich neben zuletzt manch extremen, teilweise kindlich verbort und absolutierenden Piratenmitgliedern (Statements à la „Religion ist einfach dumm“) doch das ein oder andere erfrischende Highlight entdecke. Deine Texte, Worte, Wünsche und deine Grundeinstellung die du hier übermittelst machen Lust auf mehr. Nichts ist mehr Wert als ’ne gesunde Kritikfähigkeit gegenüber einem selbst und wenn das dann noch dezent spielerisch rüberkommt, schön.

    Beste Grüße und viel Glück bei oder mit den Piraten!

  4. Hallo,

    es wäre sehr interessant für mich, hier eine Definition von „Meta-Moderne“ zu lesen. Außerdem schreiben Sie, dass „Dogmatismus“ Feind Ihrer Vorstellung über eine Gesellschaftsordnung wäre. Ist Ihr Vorstellung der offenen Gesellschaft kein Dogma?

    Ansonsten bewundere ich Ihren Mut, größtmöglich Ihren selbstgegebenen Prinzipien zu gehorchen. Sicherlich provokativ und medial gut nutzbar. Fraglich für mich ist, in wieweit Ihr Aufstieg und Verantwortung Sie korrumpieren wird.

    Cord Stern

  5. Heut erstmals Deinen Blog gelesen, viele sehr anregende Gedanken – auch für mich als Nichtpirat (immerhin aber Politologe;-)).

    Ich möchte Dich kurz auf das Thema Barrierefreiheit aufmerksam machen. Anlass ist, dass auf Deiner Seite Grafiken keinen Alternativ-Text haben. Ich bin blind, eine sog. Screenreader-Software wandelt den Bildschirminhalt für mich so um, dass eine synthetische Sprachausgabe ihn dann vorliest. Bei Grafiken liest sie mir Alternativtexte vor, so weiß ich, was auf dem Bild zu sehen ist, welche Funktion die Grafik auf der Homepage erfüllt. Ist vom Seitenbetreiber kein Alternativtext eingegeben, liest meine Sprachausgabe den Dateinamen bzw. die Url des Fotos vor, was meist nicht sehr aussagekräftig ist. Ein anderer Punkt für Barrierefreiheit ist eine logische Überschriftenstruktur, auch da kann man in Deinem Blog noch optimieren. So ist zum Beispiel auf dieser Seite die Überschrift „Ansichten und Ziele“ im HTML nicht als Überschrift ausgezeichnet, daher kann mein Screenreader sie auch nicht als solche erkennen und ansteuern.

    Du schreibst: „Das 21. Jahrhundert bietet uns die Chance viel mehr Menschen an den politischen Entscheidungsprozessen teilhaben zu lassen.“ Barrierefreiheit = Accessibility ist der Schlüssel dafür, dass die Chance der Teilhabe auch für Menschen mit einer Behinderung gilt. Das gilt für Barrieren in Gebäuden oder der Stadtplanung, für Hürden im Web und für Barrieren in den Köpfen. Insofern denke ich, dass dieses Thema auch ein höheren Stellenwert in der Politik, konkret auch bei den Piraten, verdient.

    Schöne Grüße aus Hamburg!

  6. Hallo Julia,

    Frage 1: Weshalb sollten Großindustrien die größten Feinde einer offenen Gesellschaft sein? Weil sie viele Arbeitsplätze und gute Einkommen bringen?

    Frage 2: Was ist so schlimm an ein bisschen Zentralismus? Ist es wirklich erstrebenswert, dass jedes Bundesland in Deutschland unterschiedliche Schulformen und -systeme hat und Familien nicht mehr von Land A nach Land B ziehen können, weil keine Bundeseinheitlichen Standards bestehen?

  7. Hi,

    warum nur so eine Skepsis gegenüber Künstlern und ihren legitimen Interessen ? Das mit der Kapitalismuskritik in der Kunst wurde nicht erst in den späten Sechzigern Anfang Siebzigern thematisiert (Action Art, Arte Povera, Konzeptkunst, Situationism etc etc). Ich glaube Du solltest Dich mal etwas genauer mit der Szene beschäftigen. Vielleicht wirst Du feststellen, dass es da Positionsüberschneidungen gibt (gerade weil Du gerne Adorno zitierst), die piratenpolitischen Schlagworten zum Trotz, durchaus Gemeinsamkeiten aufzeigen.

    Grüsse aus London

  8. Hi,

    Ich wünsche Dir in aller schnelle,
    das beste für die Deutsche Welle,
    die Türkei und deren Reportagen,
    bereichert Blogger an allen Tagen.
    so wird durch aus Hilfe geleistet,
    wenn es der richtige es begleitet.

    MR.-)

  9. Hey..! So, I finally made a little time for myself to sit down and read your US travels. I really enjoyed it. You take great photos too.

    Thank you for writing in English. 🙂

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