Entschleunigung und Liebesnot

Schleunigst möchte ich mich nicht fühlen,
es sei denn Gefühle der Einzigartigkeit.
Ruhelos getrieben vom Werk der Kürze,
erlaube ich allem das, durchdringen, flächenhaft.
Von innen prasselt es in Bahnen nach außen,
die Fäden verbinden Welt und Seel’

Das Gesicht nach vorn, das Herz abgewandt,
die Sehnsucht verwechselt mit offenem Kleid
und der eigenen Betrachtung der Ersetzlichkeit,
verschwindet die Dichte im Trubel des Beliebigen
ob dass ein wahrer Kern erwache

Drum trage das denkend zu Grabe
und sei verwundert über Heiligkeit.
Hell beleuchtet der Kopf des Unsagbaren,
triefend legt sich der Schein.