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Konkreter Feminismus und Marxismus

Ich war in einer Sendung. Ihr könnt sie hier sehen:

Und in noch einer:

Julia

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Anna Gercke am 17.11.2013 um 16:25

Auf die Frage: „Was wünschen Sie einer heute 16-jährigen Frau in zehn Jahren in Bezug auf die Gleichberechtigung“ haben Sie geantwortet: „Ich wünsche ihr, dass sie das machen kann, was sie machen möchte, ohne finanzielle Einbußen zu haben“. Gleichzeitig wettern Sie jedoch gegen die von Ihnen betitelte „Herdprämie“.

Wenn ich mir aussuchen könnte, was ich WIRKLICH machen will, dann ist es Mutter sein. Ich möchte kein Kind bekommen, um es mit einem Jahr in die Kita zu geben. Ich gehe meinem Beruf nach, um mir überhaupt Kinder und eine Wohnung leisten zu können, und nicht, weil es das Ziel meines Lebens ist berufstätig zu sein. Ich möchte Kinder. Ich möchte die ersten 3, wenn nicht sogar 6 Lebensjahre für diese Kinder da sein und nicht gezwungen sein arbeiten zu gehen. Leider wird die Familie aber kaum noch finanziell unterstützt. Mein Mann kann keine vierköpfige Familie allein ernähren. Wir sind auch auf mein Gehalt angewiesen, sodass ich arbeiten muss, obwohl ich in den ersten Jahren lieber ausschließlich Mutter wäre.

Ich verstehe nicht, dass Muttersein nicht auch eine Option sein kann und warum das immer so negativ gesehen wird. Ich werde doch nicht von meinem Mann eingesperrt oder gezwungen zu hause zu bleiben. Er selbst ist Sozialpädagoge, arbeitet täglich mit Kindern und hätte kein Problem damit selbst zu hause zu bleiben. Da er jedoch weiß, dass ich das wirklich unbedingt möchte und es mich absolut ausfüllen würde, wäre er bereit, alleine für den Unterhalt zu sorgen. Leider reicht sein Gehalt nicht aus, obwohl wir keine überzogenen Ansprüche haben.

Man sollte das Geld nicht in die Kitas stecken. Ich will mein Kind nicht aus finanziellen Gründen abgeben müssen. Ich will mein Kind mit meinem Mann großziehen und es nicht in fremde Hände geben. Aber für dieses Modell, das Sie als veraltet ansehen, scheint ja kein Geld da zu sein. Warum akzeptieren Sie nicht, dass es auch andere Vorstellungen von einem glücklichen Leben gibt? Können Frauen nicht auch unterschiedliche Vorstellungen und Ziele haben? Sollte man als Frau nicht die Wahlfreiheit haben, ob man Kinder will und wie man sie erziehen möchte? Ich würde mich selbst als Feministin bezeichnen, jedoch stimme ich in diesem Punkt ganz und gar nicht mit Ihnen überein.

Wenn Sie sagen, dass eine 16-jährige in 10 Jahren frei entscheiden können sollte, was sie machen will, dann sollten sie die von Ihnen so negativ gesehene Herdprämie nicht ganz so negativ sehen. Man sollte diese sogar stark erhöhen, damit Frauen und ihre Familien wirklich FREI entscheiden können, was sie wollen. So gibt es nur das Modell: Beide Partner arbeiten, Kinder sind in der Kita. Das find ich sehr schade und es ist bestimmt nicht das, was ich will.