4. April 2012

Drogen und Lyrik

Einst war ich mal ein großer Mann,

der überall was sagen kann,

den alle Leuten sprechen ließen

und ihn mit Liebe übergießen.

Doch dann, erfuhr der Rest der Welt,

wie ich mich einst mit der SS verhielt,

da waren sie dann böse ja,

und ich sah, natürlich sonnenklar,

dass ich mich klar positionieren muss,

in diesem linken Medienguss,

wo man nicht mehr alles sagen kann,

was dann und wann

zu sagen wäre,

in Moses Meere!

Doch eigentlich, so ist es wohl,

suche ich meine Seelenruh‘

denn sind wir doch mal ehrlich hier,

das Problem, das seid ihr!

 

Julia

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5 Kommentare zum Artikel

Klingelhella am 5.4.2012 um 15:47

Dies Gedicht
ich raff es nicht…
eine ulkige Replik
auf Günters Israelkritik?
Und eine Frage hätt‘ ich nun,
was hat es mit Drogen zu tun?

Manfried Hammer am 5.4.2012 um 21:52

Hallo Julia Schramm,
dieser Text – mussten Sie den wirklich veröffentlichen? Politisch ist er ja ehrenwert,aber als Text: in der Art schrieb man vor 100 Jahren bei einer Einladung ins Gästebuch als Gelegenheitsgedicht.

nachtpult am 7.4.2012 um 20:36

Ich verstehe es nicht ganz; vielleicht sind wir vom intellektuellen Niveau her zu unterschiedlich (das meine ich jetzt als Kompliment). Ist die Grass/Gras Sache nur ein Wortspiel oder gibt es da einen philosophischen oder historischen Zusammenhang?