Pseudoliberalismus und Linksterrorismus

Einen Blogpost über den Niedergang der Pseudoliberalen zu schreiben liegt mir dieser Tage besonders am Herzen. Nicht nur bin ich immer wieder über das Niveaulimbo und die Uneinsichtigkeit erstaunt, auch beobachte ich den Niedergang mit einem großen Wohlwollen. Wieso? Nun, weil ich diesen Niedergang prophezeite, die von mir konfrontierten FDPler aber nicht auf mich hören wollten. Im Gegenteil – sie verweigerten mir die Mitgliedschaft. Wie ich überhaupt auf die Idee kam Mitglied werden zu wollen, soll hier geschildert werden.

Zunächst muss man dafür einen Blick auf meine Sozialisationsjahre während der Pubertät werfen. Mit 16 war ich überzeugter Bauchkommunist – ich hatte zwar nur im Internet darüber gelesen, fand aber den Kapitalismus ätzend und Marx irgendwie super. Und vor allem fand ich die Ideen hinter dem großen Begriff „Kommunismus“ ganz schrecklich unfair behandelt. Da ich ungefähr genauso viel über Marx wusste, wie ein durchschnittlicher Christ über die Bibel, kann man meinen Glauben an den Kommunismus getrost als Ersatzreligion bezeichnen. Umso tiefer war der Fall. Der wurde in meinem 18. Lebensjahr von Nietzsche provoziert. So entschied ich mich liberal zu werden. Im Zweifel für die Freiheit. Also begann ich ein liberales Denken zu pflegen, was zynischer nicht hätte sein können. Aber ich war jung und brauchte die Abgrenzung.

Hinzu kam, dass meine direkten Mitschüler gefühlt hauptsächlich aus Fahrradanmalern und Grüne Jugend – Mitgliedern bestanden und ich rebellieren wollte. Also trug ich Pink und Perlen. Auch sowas, was Paris H. kaputt gemacht hat. Es entstand eine krude Mischung aus (emotionaler) Skepsis gegenüber Linken, dem Willen zur Tussi und der Überzeugung einen Konsens mit Konservativen finden zu können. Und diese Mischung traf an der Uni Bonn auf FDPler – bzw. JuLis. Nun muss man wissen, dass diese Jugendorganisation der FDP in Bonn von Guido Westerwelle gegründet wurde und dementsprechend immer vielversprechende FDPler an der Uni Bonn zu finden waren und sind. Christian Lindner und Johannes Vogel waren z.B. meine Kommilitonen, auch wenn sie mich nie wahrnahmen. Dennoch: Dass, was ich von diesen „Liberalen“ mitbekam überzeugte mich. Westerwelle standen sie scheinbar kritisch gegenüber (Johannes Vogel wurde im Spiegel 2006 kritisch zu Westerwelle zitiert – wobei es aber auch letztlich dabei blieb) und sie wollten sozial wieder vor liberal setzen. Das gefiel mir. Natürlich kam meine linke Ader immer wieder zum Vorschein und ich machte mich in den Gesprächen mit den orthodoxen JuLis mehr als einmal unbeliebt. Dennoch: Liberal fand ich gut. Aber vor allem glaubte ich, dass die FDP liberal sei.

Dass ich dabei die Geschichte der FDP und ihre Rolle als Naziauffangbecken in der Nachkriegszeit ignorierte, wurde mir erst während meiner Arbeit im Haus der Geschichte bewusst. Parallel zu dieser Erkenntnis absolvierte ich ein Praktikum im Landtag NRW bei der FDP-Fraktion. Als ich dann noch begann Dahrendorf zu lesen, war das Verfallsdatum meiner Beziehung zur FDP endgültig erreicht. Den Anfang machte meine Auseinandersetzung mit Heinz Lange – einem „Liberalen“ mit NSDAP-Vergangenheit und Einsatz für das Deutschtum im Osten. Auch nach 1949. Als die FDP während der Ostverträge großzügig (Achtung, Zynismus!) bereit war auf das Dogma „Grenzen von 1937“ zu verzichten wechselte er zur CDU. Ein gutes Beispiel für die deutsch-nationalen mit liberalem Anstrich in Nachkriegsdeutschland. Von Friedrich Naumann will ich gar nicht erst anfangen. Bisher hatte ich nur die Freiheitskämpfer gesehen. Dahrendorf, Hamm-Brücher, Scheel. Baum. Jetzt sah ich die FDP in Gänze. Und es gefiel mir gar nicht. Wie auch?

Obwohl ich über die Jahre vor allem passiver JuLi war (und offiziell glaube ich sogar noch bin – ich warte auf einen offiziellen Rausschmiss!), mich nur mit den JuLi-Positionen beschäftigte und nun von der verabscheuungswürdigen Rolle der FDP in Nachkriegsdeutschland erfahren hatte, entschied ich mich, unter Eindruck der Lebenslaufterrorisierung, ein Praktikum im Düsseldorfer Landtag zu machen. Vielleicht wollte ich mir und der FDP auch nur den Todesstoß versetzen. Und letztlich glaubte ein Teil von mir sogar, dass ich mich, als linksterroristischer Flügel, für das sozialliberale Profil der Partei einsetzen könnte. Doch ich wurde bitter enttäuscht.

Neben der trivialen Tatsache, dass ich unglaublich freundliche Menschen traf, musste ich auf bitterstem Weg erfahren, was sich heute als Kern der pseudoliberalen Selbstdemontage herausstellt: undifferenzierte Hybris, uneinsichtiges Privilegiengepose und kognitive Dissonanz, gepaart mit Zukunfts- und Innovationsangst. Im Büro hing das berühmte Bild von Marx, Engels und Lenin, jedoch mit einem riesigen Verbotszeichen versehen und ich wurde für ein Halstuch, das man mit gutem Willen und einem Schuss Phantasie für ein Palituch halten konnte, schräg angeguckt und gefragt, wieso ich denn bitte ein Palituch tragen müsse. Auf meine Antwort, dass es sich um ein lila-pinkes Glitzertuch von Tchibo handele und auch wenn es ein Palituch sei, ich doch um eine differenzierte Meinung zum Thema Israel-Palästina bitten würde, kassierte ich nur einen herablassenden Blick. Ich Naivchen! Auch Gespräche über Demokratiereformen oder Hartz4-Empfänger verliefen frustrierend und offenbarten die absolute Realitätsferne und empathiefreie Visionenarmut der pseudoliberalen Funktionsträger. Unabhängig vom Alter. Gemeinsam hatten sie alle den Wohlstand, der meist ererbt war und die damit verbundenen Privilegien, die nur allzu gerne demonstriert wurden. Dass mir ein Praktikum bei Jorgo Chatzimarkakis empfohlen wurde, kommentiere ich an dieser Stelle nicht weiter. Denn so weit sollte es nicht kommen. Zum Glück.

Während ich nun also meine linke Seite im Diskurs mit verblendeten FDPlern aufpolierte, blamierte sich die Fraktion, damals noch Regierungspartei, mit verlogenen Vorschlägen. Beispiel: Um die Zeitungsvielfalt in NRW zu erhalten, sollten die Fusionsbestimmungen gelockert werden. Das hatte man beim Mittagessen mit der WAZ-Gruppe beschlossen. Denn, so die bestechende Logik der FDP/WAZ-Koalition, kein Rahmen garantiere den Redaktionen soviel Autonomie wie das Verlagshaus aus dem Ruhrpott. Solche Beispiele waren zahlreich. Ebenso waren es meine Tränen, die ich regelmäßig aus Verzweiflung über die menschlichen Abgründe vergoss. Abends, heimlich. Das war nicht die liberale Partei Dahrendorfs. Das waren weltfremde Dorftrottel, die calvinistischer dachten als die CDU es jemals gekonnt hätte. Dass mein Mitgliedsantrag, den ich aus Höflichkeit nicht ablehnte, als ihn mir die Mitgliederbeauftragte anbot, im zuständigen Kreisvorstand abgelehnt wurde, war nur konsequent – ich hatte mich über die Praktikumszeit nur durch zynische Kommentare und dem Hinweis, dass Guido Westerwelle der Untergang der Partei sein würde, hervorgetan. Oder erklärt, dass Che Guevara ziemlich heiß war. Trollen als Selbstschutz.

Überhaupt Guido Westerwelle. Nicht nur während meines Praktikums im März 2009 wies ich wiederholt daraufhin, dass das asoziale und dumme Gekläffe (zugegeben formulierte ich es netter) des heiligen Guidos die FDP in den Ruin treiben würde. Auch mit den FDPlern, die im Zuge der Bundestagswahl 2009 um die Erststimmen der Bonner Piraten buhlten (Westerwelles Wahlkreis liegt in Bonn), führte ich Gespräche über die „Gefahr Westerwelle“ (hierbei war ich dann weniger nett). Nach meinen furchtbaren Erfahrungen bei der FDP hatte ich mich den Piraten angeschlossen und kämpfte mit Verve gegen die asoziale FDP. Doch die jungen FDPler erklärten nur, dass Guido Westerwelle die besten Wahlergebnisse abliefere. Ja, was sollte man dazu sagen? Leistung wird in der FDP eben belohnt. Auf inhaltliche Kritik reagierten die Pseudoliberalen stets mit Abwehr. Dabei gab und gibt es zahlreiche Beispiele für die schlicht asozialen Vorstellungen der FDP-Politik. Das liberale Bürgergeld z.B. ist letztlich die Idee des Arbeitszwanges für junge Menschen und der Kürzung von Sozialleistungen.

Dass sich diese Vorbehalte in der bisherigen Regierungszeit bestätigt haben ist erstaunlich, wenn auch konsequent. Dennoch hatte ein Teil von mir immer geglaubt, dass ein Fünkchen Räson auch in der FDP versteckt sei. Doch Steuergeschenke, Einknicken vor der Pharmaindustrie und Kompromittierung der Wahlversprechen sind sogar nur die Spitze des Eisberges. Der Pseudoneuanfang der Pseudoliberalen ist ebenso eine Bankrotterklärung wie das unbedingte Festhalten an der fleischgewordenen Karikatur Westerwelle. Dafür kassiert die FDP nun die Quittung. Und ich kann mit Genugtuung behaupten: Schade, aber ich hab’s euch ja gesagt.

61 Antworten auf „Pseudoliberalismus und Linksterrorismus“

  1. Ein schicker Text, und so war. Ich war auch mal bei den julis und in der FDP. Meine Erfahrungen decken sich zum großen Teil mit den deinigen.

    Toller Beitrag! 🙂

  2. @julia die ist dir ja auch unbenommen… es geht nicht um den Beitrag, vielmehr um die Reaktionen. In diesen Tagen ist dein Kommentar einer unter hunderten. Inhaltliche Auseinandersetzung wird hier durch Lobhudelei ersetzt.

  3. Merkwürdig. Ich hielt es immer für eine Eigenschaft der für Demagogen recht anfälligen rechten (und mithin mindergebildeten) Jugend, irgendwelchen politischen Strömungen unbedacht und nicht differenzierend zu folgen. Nicht, dass ich wirklich nachvollziehen könnte, warum man z.B. der FDP anheim wird, aber ein wenig mehr Grips hätte ich denen schon zugetraut. Sich mit seiner Partei erst nach dem Eintritt auseinanderzusetzen scheint mir schon recht.. nun ja.. seltsam.

    Zumal einem politisch informierten Menschen der augenscheinliche Opportunismus, der diese Partei viel eher als Liberalität auszeichnet, auch so auffallen sollte (allein durch die Tatsache, dass es dieser Partei möglich ist, von mitte-rechts nach mitte-links zu schwenken und somit die am längsten (mit-)regierende Partei im deutschen Bundestag zu sein).

    1. @chris nunja, also ich habe mich ja auch vorher mit der FDP beschäftigt, vor allem mit den JuLis, deren Positionen (!) ich bis heute meist unterstützen kann. Nur eben nicht mit der direkten Nachkriegs-Vergangenheit. Das Problem der FDP ist ja nicht ihr Programm, sondern die Menschen. Und das lernt man nunmal erst in der Auseinandersetzung mit diesen. Und ich bin ja NIE eingetreten. Ich bin und war Mitglied der JuLis – was tatsächlich ein Unterschied ist 😉 Abgesehen davon schreibe ich ja, dass ich dachte linken Einfluss üben zu können. Bis zu einem gewissen Grad wusste ich sehr genau, was mich erwartet. Aber eben nur bis zu einem gewissen Grad.

      Und die Tatsache, dass sie ewig in der Regierung waren hat nichts mit Opportunismus zu tun. Sowas glaubt nur ein oberflächlicher Beobachter des politischen Geschehens 😉

  4. Ich hype hier mal auch deine eindimensionale Subjektivität, die sich mit meinen Erfahrungen der letzten 20 Jahre deckt, nicht nur weil ich auch aus Bonn bin. Ach und Anselm, dann fang doch einfach mal an mit dem Diskurs oder bist du gerade auf den hunderten anderer Blogs zum Thema gebunden?

  5. So weit, so schlecht, nur dass man diesen Beitrag über wirklich jede andere Partei schreiben kann. Ich war auch der Studentenvertretung in eine Koaition mit den linken Gruppen. So viel Zynismus und ideologische Borniertheit habe ich nirgendwo gesehen. Was ist aus den Kollegen geworden? Der eine ist Vorsitzender einer Verdi-Landesvertretung, die andere ist hochschulpolitische Referentin der Linken usw. Und wer mal ne Runde weinen möchte, sollte eine Parteiversammlung der Linken besuchen, wo sie nicht an der Regierung beteiligt sind.
    Die Jusos bzw. die SPD sieht nicht anders aus, die Grünen sind grün gefärbte Liberale, die über Umweltschutz reden, während sie mit dem SUV ins Grüne fahren.
    Ergo: vor Das Problem war nicht die Partei, sondern dein jugendlicher Überschwang.

  6. diese fdp passt wunderbar in die brüder-theorie von emmanuel todd. ich lass dir zumindest mal dieses kleine interviewbüchlein über dir bekannte wege demnächst mal zu kommen. das reicht dann auch im groben.

    mfg
    mh

  7. Hallo Julia,

    toller, kurzweiliger Artikel. Habe ihn sehr gerne gelesen. Obwohl…ähem…“Ich hab’s ja gesagt“ eine Ur-FDP-Typische Floskel ist….eventuell noch gefärbt mit „Wir haben es immer besser gewusst (aber nichts gesagt)“….irgendwie so…ich weiß es ja auch nicht. 😉

    Viele Grüße
    Heiko

  8. Die FDP der Dahrendorfs, der Baums, der Hirsches, der Leutheusser-Schnarrenberger haette auch etwas fuer mich sein koennen. Nur: diese FDP gibt es nicht mehr, zumindest nicht in der Breite und schon gar nicht in der Führung der Partei. Stattdessen herrscht neo-liberales Wirtschaftsdenken in der Partei.

    Dennoch kann ich mich nicht so recht ueber den Niedergang der FDP freuen, wie es derzeit gerne zelebriert wird. Klar, ich lache auch ueber die vielen gehaessigen Kommentare auf Twitter und anderswo im Netz. Aber letztendlich brauchen wir nicht weniger liberale Parteien in der Politik, die sich fuer Buerger- und Freiheitsrechte einsetzen, sondern wir brauchen mehr Dahrendorfs, Baums, Hirschs und Leutheusser-Schnarrenbergers in den Parlamenten. Egal, welcher Partei sie angehoeren. Gerne auch in der einer wieder erstarkten FDP, die sich eben wieder auf ihre Geschichte zurueckbesinnt. Gerne auch in der Piratenpartei. Oder den Gruenen. Oder…, oder…, oder…

  9. Sehr geehrte Frau Schramm,
    als ich heute Ihren Artikel in der FAZ las, musste ich unbedingt Ihren Blog lesen. Auch wenn einige unbedarfte Leser sich über Ihre Subjektivität beschweren, ist es für mich einer der wichtigsten Aufsätze die ich in den letzten Jahren gelesen habe.
    Ich bin Jahrgang 1948, habe in Hamburg Politische Wissenschaften und Ökonomie studiert und ich und viele meiner Kommilitonen sind genauso emotional in die Politik hinein gerutscht.
    Es ist sehr erfrischend, wie Sie sich der Politik und den Visionen eines Staates nähern, wie auch immer er Ihrer Ansicht nach gestaltet sein soll. Glauben Sie keinem Menschen, der von sich behauptet, das Emotionale bei der Betrachtung der Politik außen vorzulassen, es wäre m. E. auch falsch.
    Bitte schreiben Sie weiter und erfrischen Sie mit Ihren emotionalen Berichten die politische Szene und möge das bewirken, dass sich wieder mehr Jugendliche der Politik zuwenden.

  10. Schramm spricht aus, was mir auch durch den Kopf und Magen ging. Ich war von der Idee der Freiheit eingenommen, wurde FNST-Typ und kurzzeitig FDP-Mitglied, war anfänglich eingenommen, habe dann aber meine Verbindung zum politischen Liberalismus in Deutschland nach der Rede Westerwelles nach der Enthaltung über die UNO-Resolution entgültig gekappt: tief enttäuscht über das völlige Fehlen von freiheitlicher Substanz.

    Schramm spricht über ihre Erfahrungen und ich sehe, dass viele junge Leute ähnliche Erfahrung gemacht haben werden. Ich auch. Ich war damals auf dem Bundesparteitag der FDP in Hannover. Es war eine sehr komische Erfahrung. Was mir in Erinnerung bleiben wird, ist folgende allessagende Situation. Am Abend gab es einen Empfang in einem Schloss. Im großen Saal und draußen saßen und standen Menschen der FDP und aßen, tranken und amüsierten sich. Es kamen einige Granden an den Tischen vorbei, beugten sich über und unterhielten sich unbefangen mit den Menschen dort. Brüderle, so herrlich unprätentiös, blieb mir da in positiver Erinnerung. Und dann kam ER, Westerwelle.

    Bei jedem Schritt und allem, was er tat, tänzelte ein Fotograf vor ihm her und schoss Fotos am laufenden Bande. ER beugte sich nicht zu den Menschen, umgekehrt: sie kamen zu ihm. Es war eine so inszenierte und komische Szene, dass es eigentlich zum Heulen war, wenn man, wie ich, etwas auf die Ernsthaftigkeit freien und nicht rein umstands- oder personenbezogenen Geistes hält. Dieses Bild einer FDP, die eine solche Selbstherrlichkeit nicht nur zuließ, sondern auch ermöglichte und befeuerte, hat sich mir tief eingeprägt.

    Zu den inhaltlichen Schwierigkeiten will ich hier nicht weiter reden, denn Schramm hält sich ja auch nur bei Erfahrungen auf. Aber wie ein Vorredner bereits sagte: jede Partei ist in erster Linie ersteinmal die Menschen und ihre Haltung. In der FDP gibt es Menschen mit freigeistiger Haltung. Ich bin dankbar, dass ich sie kennenlernen durfte. Aber sie sind in der Minderzahl und sie haben nichts zu sagen.

    Ich weiß nicht, ob die Piraten ihren Erfolg durchhalten werden. Aber das ist auch egal. Wichtig ist die Intention, Freiheit wieder mit Inhalt zu füllen: selbstbestimmte und verantwortungsbewußte Menschen. Vielleicht könnte die FDP mit den Piraten zusammengehen. Vielleicht bleibt ihr irgendwann auch nichts anderes mehr übrig…

  11. War langjähriger FDP-Wähler, bin während der Möllemann-Affäre zur Stärkung der Anti-Möllemanns der Partei und dem LV-Net beigetreten, habe jahrelang gegen Guido und seine narzisstische Selbstinszenierung im LV-Net gewettert um schließlich August 2009, als der ultimative Westerwelle- Triumph sich abzeichnete, wieder auszutreten.
    Seither weiß ich nicht mehr, was ich wählen soll …
    Ein letzter Versuch, vor 3 Wochen gestartet, ein Umdenken in der Partei zu erreichen, um den politischen Liberalismus in Deutschland vor dem Absinken in die Bedeutungslosigkeit zu retten, traf auf lethargische Ablehnung. Es scheint, dass die Mitglieder dieser Partei es als völlig unvorstellbar halten, den Westerwelle Weg, der nun von jedem als ruinös angesehen wird, zu verlassen. Die Partei scheint den eigenen Abstieg als unvermeidbar anzusehen.

  12. Sie sind offensichtlich ein aufstrebendes Mitglied der linksliberalen postswork Gesellschaft. Korreckt bis zur Verblödung. Erschüttern Sie doch mal ihr Weltbild mit einem Aufenthalt unter lohnabhängig Beschäftigten. Dann fragen Sie mal einen Manager der old economie wie eigentlich ein Unternehmen funktioniert. Danach dann welcome back on planet earth.
    Tobias

    1. @tobias Verstehe ich sie korrekt (ohne c!), dass meine Arbeiten als Putzfrau, Regaleinräumerin, Callcenter-Agentin, Sandwichschmiererin mit 7 Tage Woche nicht als Arbeit gelten? Ich habe stets gearbeitet, mich nur irgendwann entschieden mit meinem Gehirn Geld zu verdienen. Ich habe die old economy (mit y!) kennengelernt und mich entschieden: Nö, das muss anders gehen. Klappt grde ganz gut 😉

  13. @ Ingo Jürgensmann

    Die FDP der Dahrendorfs, der Baums, der Hirsches, der Leutheusser-Schnarrenberger haette auch etwas fuer mich sein koennen. Nur: diese FDP gibt es nicht mehr, zumindest nicht in der Breite und schon gar nicht in der Führung der Partei. Stattdessen herrscht neo-liberales Wirtschaftsdenken in der Partei.

    D’accord. Für die Zukunft bleibt die Frage offen, ob sich durch die letzten Rückschläge eine neue Generation Liberal herausbildet, die geistig den oben erwähnten näher stehen als Westerwelle & Konsorte.

    Ich bin auch skeptisch gegenüber dem Gedanken, dass Westerwelle die volle Verantwortung für den Niedergang der FDP trägt, sondern vielmehr davon überzeugt, dass gewisse Parallelerscheinungen die Wähler mit umgestimmt haben.

  14. Ich stimme Ingo Jürgensmann zu.
    Zunächst: Danke für diesen Beitrag. Ich finde ihn sehr reflektiert auch über Dein eigenes Handeln geschrieben.

    Ich bin übrigens selbst FDP-Mitglied (bitte keine Verurteilungen ;)), aber das in einem Ortsverband, der die Bügerrechtsideale noch vertritt: Transparenz, Mitbestimmung, Einhaltung der Bürgerrechte… In einer anderen Stadt hätte ich mir den Eintritt sicherlich noch einmal überlegt.

    Ich hoffe, dass Du in einem Punkt unrecht behältst: Dass die „jungen Menschen“ in der Partei das Ruder hin zu dem verantwortlichen und historischen Liberalismus mit dem Freiheits- und Bürgerrechtsgedanken nicht mehr reißen können, wäre fatal.

    Ich mag die Piraten. Einige gute Freunde sind in der Partei und ich spielte selbst mit dem Gedanken, vor dem Eintritt in die FDP zu den Piraten zu gehen. Leider gibt es einige Programmpunkte, mit denen ich recht weit auseinander liege.

    Dennoch wünsche ich Dir alles Gute in der Partei und hoffe, dass sie die Gesellschaft zu einem bewussteren Leben im Staat führen kann.

  15. Netter Essay heute in der FAZ!
    Dieser Blog war wohl teilweise die Vorarbeit dazu….

    P.S: Ich bin niemals in meinem Leben auch nur entfernt auf die Idee gekommen, die FDP zu wählen.

  16. Das mit dem Linksterrorismus habe ich noch nicht verstanden. Schreibst Du auch immer zuerst den Titel und kannst dann nicht mehr loslassen? Antithetik ist ja auch einfach wie geschaffen zum Teaser. Nix für ungut. Liest sich toll.

    1. @Jan Linksterrorismus, weil das, was so die FDP als Linksterrorismus bezeichnet meist normale linke Positonen sind und ich deswegen relativ bewusst zur FDP gegangen und wusste, dass die mich als Linksextremist wahrnehmen. Das Terrorismus ist dann nur eine Wortspielerei 🙂

  17. Ich hab auch über den Essay in der FAZ hierher gefunden.
    Guter Post. Ich finde als Linksliberaler hat man es nicht einfach in der Parteienlandschaft fündig zu werden (weder in Deutschland, noch in den anderen Ländern wo ich gelebt habe). Meine „Sozialisationsjahre“ waren ähnlich: Von „Egalität ist toll, warum sind nicht alle Kommunisten“ über „Nichts geht über individuelle Freiheit“ zu „Ich wäre ja gerne ein Linker, aber ihr seid mir alle zu neoliberal geworden“ und schließlich „Als Politikstudent sieht man erst wie korrupt das System wirklich ist“… Leider habe ich mich irgendwann entschieden gar nicht in der Politik aktiv zu werden, sondern das ganze eher von außen kritisch zu beobachten und so zu versuchen die Welt ein Stückchen besser zu machen.
    Bitte weitermachen!

  18. Hallo Julia …

    herrlich, mal einen wirklich persönlichen Erfahrungsbericht über den eigenen gedanklichen Werdegang zu lesen, auch wenn es bei dir noch ziemlich geradeaus gewesen zu sein scheint – schließlich scheinst du deine Überzeugungen aus der Schulzeit weit beibehalten zu haben und nur die richtige politische Heimat gesucht zu haben.

    Ich selbst habe mich in den letzten Jahren ziemlich radikal gedreht, war in der Schule ziemlich reaktionär und lange Zeit strammer CDU-Wähler, bis sich im Laufe der Zeit meine Prioritäten verschoben haben: ich konnte einfach nicht mehr ertragen, wie mir andauernd Leute vorschreiben wollten, was ich zu denken, zu fühlen, wie ich zu leben habe. Ich fand ein tiefes Bedürfnis nach Freiheit und irgendwie keine Partei, die dem Rechnung tragen konnte.

    Ich habe auch mit der FDP geliebäugelt, gerade wegen so verdienten liberalen Recken wie die von dir angesprochenen Dahrendorf und Hamm-Brücher. Ich habe mit der Verfassungsklage von Gerhard Baum mitgefiebert und mir sehnlichst – vergeblich – gewünscht, dass die widerlichen Schnösel, die die Partei ja leider seid Jahren (in den Abgrund) führen, durch vorgelebte Beispiele endlich mal zur Besinnung kommen.

    Aber da war keine Änderung in Sicht, somit habe ich die FDP abgeschrieben.

    Gleichzeitig mit meiner, nun ja, frisch entdeckten Freiheitsliebe erkannte ich, welche welterschütternde Revolution das Internet darstellt, eine Entwicklung, die vermutlich einmal so wichtig erscheinen wird wie die Entwicklung der Sprache, der Schrift, des Buchdrucks und des Funks.
    Auch hier sah ich nur bräsige Ignoranz, mangelnden Weitblick und graue Fantasielosigkeit in den etablierten Parteien, gefüttert von der Angst der Mächtigen, nicht mehr der Gatekeeper der selbst geschriebenen Wahrheit zu sein, unterstützt von der dummen deutschen Tendenz, alles bis ins letzte Detail kontrollieren zu wollen.

    Und hier kam der Chaotenhaufen der Piraten ins Spiel. Eine neue Geschichte, in der noch nicht alle Kapitel geschrieben sind und wo ich sehr gespannt bin, wie es sich weiterentwickelt.
    Ich denke gerade darüber nach, mich selbst für diese Partei (oder Bewegung?) zu engagieren. Ich bin politisch gerade ziemlich … begeistert! Das ist eine recht neue Erfahrung für mich 🙂

    Das Thema Datenschutz ist für mich bislang nicht besonders wichtig gewesen. Deswegen ist mir der gesamte Spackeria-Kram relativ weit an mir vorbei gegangen.

    So habe ich das erste Mal (leider) von dir, Julia, etwas wahrgenommen, als ich von diesem völlig eskalierten Streit mit den widerlichen persönlichen Anfeindungen, die du erdulden musstest, hörte.

    Wo ich jetzt über den FAZ.net-Anriss auf diesen Artikel in deinem Blog gestoßen bin, ist mir aufgefallen, dass mir da wohl einige echt interessante Ansichten entgangen sind.

    Insofern: Willkommen in meinem Feedreader, ich hoffe noch viel von dir zu hören …

    Grüße aus Dortmund
    B.

  19. Danke Julia, jetzt weis ich wieder, warum ich nicht SPD oder Grüne wählen kann, obwohl ich die eine oder andere Meinung teile die sie vertreten.

    Die SPD hat während dem ersten Weltkrieg die Kriegskredite des Deutschen Reichs mitbeschlossen, und nach dem ersten Weltkrieg rechtsradikale Freikorps dazu benutzt gegen revoltierende Arbeiter vorzugehen.

    Und die Grünen hatten ganz am Anfang Ökonazis und Pädophile dabei.

    Das macht sie natürlich für alle Zeiten unwählbar, und kein aufrechter Demokrat sollte es mit seinem Gewissen vereinbaren können in diese Parteien einzutreten 😉

  20. Ich habe Ihren Beitrag in der FAZ mit Interesse gelesen. Ich bin ebenfalls seit meiner Jugend politisch aktiv, auch in einer Partei und kann die Gedanken sehr gut nachvollziehen, auch wenn ich politisch in einer anderen Ecke stehe. Eine Anmerkung bzw. Frage, die mir aufkam: Sind Sie nicht vielleicht zu streng mit den Menschen und Strukturen, denen Sie begegnen.

  21. Liebe Julia,
    um gar kein Geheimnis draus zu machen: ich bin Linke-Mitglied und werde es auch bleiben. Ihren Artikel habe ich sehr interessiert gelesen. Und nun interessiert mich sehr ernsthaft, warum Sie sich (zumindest steht dazu nichts im Artikel) nie überlegt haben, zu den Linken zu gehen. Das ist jetzt kein Abwerbeversuch, sondern Interesse am Inhalt einer ernsten Antwort, gern auch per Mail.
    Viele Grüße
    Tina

  22. Das ist mir alles aus der FDP sehr vertraut – allerdings der vor etwa 25 Jahren. Damals wurde bei Kritik fasziniert auf die Wahlergebnisse eines anderen „großen Liberalen“ hingewiesen: Jörg Haider.

    Die „kognitive Dissonanz“ ist allerdings nicht nur das Problem der FDP, sondern praktisch aller bisherigen Parteien. Auch die Konservativen nehmen den Konservativismus nicht ernst, wo er zu unangenehmen Folgen führt, insbesondere solchen, die nicht zum Parteiprogramm passen. Oder solchen die Guttenberg schlecht aussehen lassen. Es ist eben sehr arbeitsaufwändig und unbequem dauernd die eigene Sicht an die sich rasche ändernde Kenntnis über eine komplizierte Welt anpassen zu müssen oder gar noch aktiv diesen Erkenntnisfortschritt betreiben zu müssen. leider ist daher die Meinung rechts oben hier http://www.viruscomix.com/page553.html oft ein Irrtum. Bei der FDP fällt dies möglicherweise mehr auf, da sie mit einer angeblich rationalen Haltung wirbt.

    Zu Ihrer Juli-Mitgliedschaft: Ich weiß nicht, was die derzeitige Satzung sagt, aber zu meiner Zeit war die FDP-Mitgliedschaft verpflichtend. Es gab es nur ein Übergangsfrist von, wenn ich mich recht erinnere, zwei Jahren, bis man sich entscheiden musste zwischen Parteieintritt und Erlöschen der JuLi-Mitgliedschaft.

  23. Liebe Julia Schramm,

    mit großem Interesse habe ich Ihren Beitrag in der FAZ und diesen Blog gelesen. Es mag Sie interessieren, dass viele der von Ihnen so geschätzten Linksliberalen und Radikaldemokraten der FDP der 70e Jahren (damals noch F.D.P. …) immer noch leben und sich auf anderen gesellschaftspolitischen Feldern tummeln. Ich gehöre unter anderem dazu, Jahrgang 1962: Als 17 Jähriger bin ich in die Deutschen Jungdemokraten (bis 1982 der politische Jugendverband der FDP) eingetreten, kurze Zeit später auch in die FDP. Und mir ging es damals wie Ihnen heute: Ich fühlte mich von den linksliberalen Traditionen angesprochen. Die Jungdemokraten waren der radikaldemokratische Flügel der damaligen FDP. „Kein Knast für Hasch“ haben sie damals schon gefordert, haben die Atomkraft abgelehnt und sich in der Friedensbewegung engagiert.

    Personen, an denen wir uns damals orientiert haben, war eher nicht der damalige, gerade abgedankte Präsident Scheel, der sich mit „Hoch auf dem gelben Wagen“ als Volkssänger einen zweifelhaften Namen machte, als vielmehr von Personen wie Karl-Hermann Flach (Freiburger Thesen) und dann Leute wie Gerhard Baum (Motto damals: Bäume für unsere Umwelt – Gerhard Baum für unseren Rechtsstaat), Burkhard Hirsch, Helga Schuchardt (Hamburg), Andreas Schöler oder Ingrid Matthäus-Meier.

    Was ist passiert? Wo sind all diese echten Liberalen geblieben? Tja, meine politische Karriere (unter anderem als Kreisvorsitzender der Jungedemokraten) endete jäh, als Genscher, Lambsdorf und Konsorten 1981 die Wende einleiteten und die Kohl-Ära einläuteten. Die Jungdemokarten sind nach der Kohl-Wende bis auf wenige Ausnahmen geschlossen aus der FDP ausgetreten. Es gab noch kurzzeitige Überlegungen, nach dem Beispiel der holländischen Liberalen D66 eine linksliberale Partei zu gründen. Doch als die prominenten Linksliberalen wie Matthäus Meyer und Verheugen zur SPD abwanderten, andere wie Claudia Roth und Michael Vesper zu den Grünen war es aus mit den Träumen, und die meisten Jundemokraten tauchten in die politische Versenkung ab oder engagierten sich in anderen gesellschaftlichen Einrichtungen.

    Doch einer hatte sich da schon längst warmgelaufen, um die Staffel zu übernehmen. Guido Westerwelle hatte mit den Jungen Liberalen eine konservative Konkurrenz zu den Jungdemokraten geschaffen, die nun an die Stelle der Jungdemokraten trat. Umso mehr musste ich schmunzeln, dass Sie als junge Frau nun ausgerechnet unsere konservative Konkurrenz von damals als linksliberal wahrgenommen haben.

    Dass Sie nun im Jahr 2011 zu einer ähnlichen Erkenntnis gekommen sind wie ich im Jahr 1982, lässt mich etwas schmunzeln. Wir werden uns nun beide freuen, dass nach 30 Jahren auch der Wähler/die Wählerin begriffen hat, wie flach diese Partei geworden ist, und dass ihre Funktionäre mehr oder weniger nur aus Aufsteigern und Möchtegernis besteht. Freuen Sie sich aber nicht zu früh, die FDP hat es immer wieder vermocht, wieder aufzustehen…

    Mit großem Interesse werde ich nun die Entwicklung der Piraten verfolgen. Sollten Sie es schaffen, sich als linksliberale und radikaldemokratische Bürgerrechtspartei zu etablieren, meine Unterstützung haben Sie!

    Grüße aus Hamburg!

  24. Ich wäre ja gerne in einer neoliberalen Partei. Nur ist die FDP leider keine. So hab ich mich nur angeschaut und bin kopfschüttelnd wieder weiter.

  25. subjektiv wie es augstein gerne sein würde, wahnsinn!
    aber was mir fehlt sind deine hintergründe für das abfallen vom kommunismus, ich glaube nicht dass deine gedanken damals so flach waren wie sie hier stehen, oder?

    1. @gerry sorry, ich habe zZ nicht viel Zeit mich um die Kommentare zu kümmern. Da ich zT massiv angefeindet werde, moderiere ich sie 😉

  26. Schauen wir mal, ob Christian Lindner unsere arg gebeutelte Partei nicht doch wieder etwas aufrichten kann. Ich denke, dass Du der FDP mit Vorurteilen begegnet bist. Zur FDP gehören auch 60.000 Mitglieder. FDP „von unten“ ist ganz anders. Da gibt es auch Gewerkschafter u.s.w.

    In der FDP musste ich mich noch nie verstellen. Allerdings bin ich auch nicht auf Krawall gebürstet oder auf Spitzenämter aus. Zu Leuten, die ich nicht mag, pflege ich keinen Kontakt. Das halte ich in und außerhalb der Partei so. Ich bleibe aber immer höflich und respektiere die Befindlichkeiten meines Gegenübers.

    An der Basis entwickeln wir die Positionen der Partei weiter und halten uns dabei nicht immer mit unseren „Vortänzern“ auf:

    http://jimmy-schulz.netactive.de/fdp-bayern-gegen-leistungsschutzrecht

    Die FDP ist jedoch viel mehr als das! Die Technik mag sich ändern, aber die Liebe zur liberalen Sache bleibt. 🙂

  27. wow,
    wenn ich eine art von verletztenden kommentaren lustig finde, dann die art, die berechtigt ist.
    eigentlich wenn mir jemand sagt,er war/ ist bei irgendeiner art partei gewesen/ ist immer noch, dann werdeich immer ein wenige ..vorsichtig.
    Da du aber so ziemlich mit deiner politischen meinungsfindung den selben weg gegagnen bist, wie ich (abgesehn vom eintreten in parteien oder respektive deren jugendorganisationen), kann ich das viel besser nach vollziehen 😛 …. ich muss rigendwie lernen, dass politiker keine monster sind.

    guter artikel, ich glaube du würdest eine gute bundesvorsitzende abgeben! mach weiter solch gute arbeit!

    … das hatte jetzt eigentlich weniger mit dem artikel zu tun als gewollt.
    gruß,
    max

  28. 1) Verbitterung und Groll sind so unattraktive Eigenschaft, gerade bei Frauen. Zumindest zeugen sie nicht sonderlich von Souveränität.

    2) Wie sind eigentlich die hervorragenden Ergebnisse der FDP in SH und NRW zu erklären?

    Wir sind die besseren Freiheitskämpfer!
    – Ein Liberaler

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