Momente.

Dann tust du mir leid. Ganz tief. Ganz plötzlich. Körperlich. Eine Welt ohne die Aufregung, den Kitzel, das beschwingte Gefühl einen Menschen getroffen zu haben. Das Durchdringen deines Lebens, dessen, was übrig bleibt beim Gedanken an deine Seele. Ein Wort, ein Lachen oder das Streifen eines Geruchs, der durch den Körper rast, schüttelt. Wach. Ehrlich. Da.

Deine Welt in steifen Augen. Rein, raus. Nicht reden. Nichts wissen. Abspritzen. Das Ausgeliefertsein fühlen, begehren, statt dem Glühen eines freien Geistes hingeben, den du so unbedingt anfassen musst. Weil es dich sonst zerreißt. Und doch nimmst du ihr „Ich liebe dich“ mit, von dem du weißt, dass sie es nur sagt, weil sie sonst die Miete nicht zahlen kann. Sie kann nicht Nein sagen. Nackt.

Und du siehst nicht. Du spielst ein Programm, eine Realität, die es so nicht geben kann. Du bist der Grund. Das Angebot und die Nachfrage, magst es gegenständlich, nicht umständlich. Einfach. Faltbar. Ein kurzes Schieben der Nummer in die Hosentasche.

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