2012: Rückblicke und Rücktritte

Der letzte Teil meiner Jahresrückblickstrilogie (Teil 1+2 findet ihr hier und hier) ist gleichzeitig der schwerste, behandelt er doch die Zeit um die Veröffentlichung meines Buches und meinen Rücktritt. Diese Trilogie ist die Verarbeitung mit einem Jahr, in dem sich die Wege vollends erhellten die ich beschritt und ich lernte abzuwägen. Eine Erkenntnis hat sich dabei finden können: Schreiben ist für mich keine Wahl, sondern eine innere Pflicht, ein inneres Bedrängt-werden. Dabei kennt mein Schreiben keinen Ausweg, die innere Bedrängnis ist die Liebe für Ideen, mein Antrieb zu leben. Und zu lieben. Nicht zu schreiben brächte mich um.

„unless it comes out of
your soul like a rocket,
unless being still would
drive you to madness or
suicide or murder,
don’t do it.
unless the sun inside you is
burning your gut,
don’t do it.“

So You Want To Be a Writer: Bukowski Debunks the “Tortured Genius” Myth of Creativity

Da ich immer noch nicht die richtigen Worte für all das gefunden habe (siehe: http://juliaschramm.de/2012/12/17/dackelkriege-und-reflektionen/) sind die folgenden Tweets einfach ein Ausschnitt der letzten Wochen, in denen ich mich das erste Mal seit langem wirklich mit mir auseinandersetzen konnte. Aber lest selbst.

>>> https://storify.com/laprintemps/ruckblicke-und-rucktritte

Diese letzten Tweets zu durchforsten und zu bewerten war schwerer als gedacht. Mag es auch nicht gelungen sein – es ist mein Leben

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