ACTA und Freiheit

Liebe Menschen,

hiermit möchte ich euch mal darauf aufmerksam machen, dass wir den Kampf gegen die Contentmafia immer noch führen und führen müssen. Der Kampf für eine freie Kultur und Gesellschaft wird immer noch von Entitäten verhindert, die an Patenten und Inhalten bis zum Exodus verdienen wollen. Und damit sogar Leben gefährden.

ACTA ruining the Internet

Es handelt sich hierbei um folgendes: Ein Handelsabkommen zur Durchsetzung des geistigen Eigentums und zur Bekämpfung der
Produktpiraterie (ACTA)

Die Provider, also Anbieter von Internetverbindungen, sollen die Nutzer in ihrem Verhalten im Prinzip überwachen, um Verstöße gegen das geistige Eigentum zu verhindern. Das gilt auch für Medikamente. Hier haben sich hinter verschlossenen Türen Menschen zusammengesetzt, um das Netz, so wie wir es kennen und lieben zu zerstören.

Grund: Zuviel Freiheit

Ziel: Profit

Das müssen wir verhindern!

Mehr Infos findet ihr hier:

http://www.edri.org/edrigram/number10.1/whats-wrong-with-ACTA
http://www.laquadrature.net/en/ACTA
http://en.act-on-acta.eu/

Informationen, wie ihr euch einbringen könnt findet ihr hier: https://www.laquadrature.net/wiki/Gegen_ACTA_auftreten

Der Kampf hat erst begonnen!

4 Antworten auf „ACTA und Freiheit“

  1. Nun zum einem handelt es sich hier um eine Freiheit, welche die Freiheit anderer beschneidet. Z. B., die der Künstler, denen die Existentzgrundlage geraubt wird. Zum anderen wollen auch die, die Inhalte illegalerweise verbreiten doch auch vor allem daran verdienen. Hab so meine Zweifel, ob es z. B. den jüngst festgenommenen Kim Schmitz bei seinen Aktivitäten vor allem darum gingen Wissen zu verbreiten und die Gesellschaft zu verbessern. Letztlich stehen hier nur zwei Geschäftsmodelle gegeneinander. Kann mich auch des Verdachts nicht erwehren, dass die Piratenpartei unbeabsichtigerweise die Rolle des „nützlichen Idioten“ für gewisse neue kapitalistische Kräfte spielt.

    1. @ Dirk: Du hast mit Kunst nicht so viel am Hut oder auch nur ansatzweise in den Markt (egal welcher Kunst) geblickt, oder? Sonst würdest du wissen, das der Markt die Künstler am meisten abzieht.

      Von mir aus muss Kunst überhaupt nicht mehr bezahlt werden. Denn wer Kunst macht, die gut ist, hat es aus Leidenschaft getan und wird es auch immer wieder tun und wenn er noch drauf zahlt. Wer Geld verdienen will, soll die Realität akzeptieren, Tischler werden oder Drogen verkaufen.

      1. „Wer Geld verdienen will, soll die Realität akzeptieren, Tischler werden oder Drogen verkaufen.“

        schwachsinn. dann können wir uns das mit der kunst ja ganz sparen oder die künstler einfach reihenweise verhungern lassen. dass jemand etwas aus leidenschaft geschaffen hat, heißt nicht, dass er keine gegenleistung erwarten darf, wenn nun jemand diese kunst in seinem besitz haben will, bloß weil er es ja eh geschaffen hätte.

        ich bin auch dagegen, die jeweiligen industrien zu bezahlen und finde, dass bei denen umgedacht werden muss. es ist zum kotzen, wie der markt die künstler abzieht.
        aber: ich möchte kunst haben. und deshalb möchte ich auch, dass künstler von dem, was sie lieben, leben können, und weiterhin erschaffen können. und dafür unterstütze ich sie auch gerne. sollte btw jeder tun. ist nämlich ein herrlich logischer gedankengang. so.

  2. @Dirk
    Nur weil die Hoster sich dumm und dämlich an den Usern verdienen geht es dennoch für die große Mehrheit um Unabhängigkeit vom Mittelsmann, der die Preise unabhängig von den Contentmachern bestimmt. Es wird immer Leute geben, die an jeder Idee versuchen werden Geld zu verdienen.

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